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Kleiner Garten, große Ernte

Drei Tipps für eine reiche Ernte

Das Anbauen von eigenem Gemüse wird zunehmend beliebter und immer mehr Menschen möchten sich unabhängiger von den stark gestiegenen Lebensmittelpreisen machen. Auch wenn du nur einen kleinen Balkon oder ein winziges Gartenstückchen hast, kannst du dennoch einiges ernten. Wir bauen seit vielen Jahren in unserem Hausgarten unser eigenes Gemüse an und konnten schon viele Erfahrungen sammeln. Mit etwas Planung können wir uns rund ums Jahr mit Gemüse selbst versorgen.

1. Ertragreiche Sorten wählen
Wenn man nur eine kleine Gartenfläche oder einen Balkon zur Verfügung hat, sollte man nach Möglichkeit sehr ertragreiche Sorten wählen: Bei Gurken, Tomaten und auch vielen anderen Sorten gibt es deutliche Unterschiede im Ertrag. Zudem solltest du dir gut überlegen, was du gerne isst und wieviel du von der jeweiligen Gemüsesorte benötigst. Zucchini sind zum Beispiel sehr ertragreich, da reicht meist eine Pflanze. Salat ist nicht lange haltbar, deswegen sollte man davon nicht zu viele gleichzeitig pflanzen. Bohnen, Mais, Blumenkohl und vieles mehr kann man für den Winter einfrieren. Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren, Kürbis und Sellerie lassen sich bei der richtigen Sortenwahl lange lagern.

2. Versetzter Anbau
Wer viel ernten möchte, sollte seine Beete nie leer stehen lassen, sondern sie möglichst effizient nutzen. Dazu gehört ein wenig Übung, aber mit ein paar kleinen Tipps ist es gar nicht so schwer. Der Trick dabei ist, dass man rechtzeitig die nächste Kultur vorzieht während die Beete noch belegt sind und sie pflanzt, sobald die andere Kultur abgeerntet ist. So kann man Zeit und Platz sparen und mehr ernten. Meine Hochbeete werden zum Beispiel mindestens dreimal pro Jahr bepflanzt: Im zeitigen Frühjahr kommen Salate, Radieschen und Pak Choi ins Beet. Wenn diese im Mai abgeerntet sind, pflanze ich das frostempfindliche Sommergemüse wie Tomaten, Zucchini, Bohnen, Auberginen und Paprika. Wenn im Herbst die Beete wieder frei sind, säe ich Winterkopfsalate, Feldsalat und pflanze vorgezogenen Winterkohl. So hat man rund ums Jahr die Beete genutzt und kann immer etwas ernten. Wichtig: Damit der Boden auf Dauer nährstoffreich bleibt, muss er gepflegt und aufbereitet werden. Ich verwende dafür Kompost, Mulch, Pferdemist, Urgesteinsmehl und organischen Dünger.

3. Vertikal gärtnern
Viele Gemüsesorten kannst du sehr platzsparend anbauen, indem du sie zum Beispiel aus Hochbeeten herunterranken lässt. So kannst du dein Hochbeet oder größere Pflanzgefäße optimal nutzen. Wenn Erbsen, Zuckererbsen, Gurken und Kürbisse das Hochbeet herunterwachsen dürfen, bleibt noch genug wertvoller Platz für andere Kulturen. Zudem wird im Sommer das Hochbeet schattiert, so dass man nicht ganz so viel gießen muss.
Auch das Hochleiten von Pflanzen spart Platz: Stangenbohnen ranken an Stäben nach oben, nehmen weniger Platz in Anspruch und sind ertragreicher als Buschbohnen. Kürbisse und Gurken kann man auch an einem Spalier oder einer anderen Rankhilfe anbauen und so Platz im Beet sparen. Spezielle Hängetomaten oder Erdbeeren kann man gut in Blumenampeln pflanzen. Auch das Indianerbeet mit Mais, Bohnen und Kürbis als Mischkultur ist ein wahres Platzwunder: Die Bohnen ranken am Mais hoch und der Kürbis beschattet den Boden.

Wie du siehst, kann man auch den kleinsten Garten optimal nutzen. Es braucht nur ein wenig Planung!

1 Kommentar

  • Marco

    16. Februar 2023 - 8:01

    Generell absolut tolle WebSite – informativ und äußerst professionell gestaltet (Texte, Fotos, Videos …).

    Eine Ergänzung zu “3. Vertikal gärtnern”: Wir kultivieren auch Zucchini vertikal = Pflanzen laufend an Stäben hochbinden, bei eventuellen Seitentrieben weiterer Stab parallel. Nachteil: etwas mehr Arbeit, da Hochbinden laufend erfolgen muss um Abbrechen zu vermeiden. Vorteil: weniger Platzbedarf – es reicht 50×50, besser 75×75, weniger Schneckenfraß (Blüten, Früchte) bzw. leichter zu verhindern, makellose Früchte, funktioniert auch im Topf 50×50.

    Gerne Fotos & weitere Erfahrungen mit “Vertikal Gärtnern” per eMail!

    LG, Marco

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